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Käse schließt den Magen

Es gibt unendlich viele Käsesorten, so dass es manchmal gar nicht leicht fällt, die Sorten auseinander zu halten. Hier ein kurzer Überlick.
Hartkäse
zum Beispiel: Parmesan, Chester, Pecorino, Sbrinz oder Bergkäse
Durch die intensive Bruchbearbeitung bestehen Hartkäse aus festem bis sehr festem Käseteig. Die Sorten müssen aus silofreier Milch hergestellt werden, um eine Spätblähung und damit ein Reißen der Rinde zu verhindern. Je länger die Reifezeit, um so ausgeprägter zeigt sich der Geschmack. Aufgrund des geringen Wassergehaltes sind die Käse monatelang haltbar. Meist sind es Sorten, die entweder immer noch in Bergregionen hergestellt werden oder zumindest ursprünglich aus ihnen stammen. Zum Gratinieren von Fisch, Fleisch und Gemüse eignen sich Hartkäse mit ihrem vollen Aroma und dem würzigen Geschmack ausgezeichnet. Besonderen Pfiff geben sie Salaten, Suppen, Saucen und Nudelgerichten. Aber auch pur mit Butter und Brot zu Bier oder Wein sind sie ein Genuss.
Schnittkäse
zum Beispiel: Gouda, Tilsiter oder Edamer
In dieser Käsekategorie findet sich die größte Sortenvielfalt. Generell reift Schnittkäse gleichmäßig durch den ganzen Käseteig und weist je nach Sorte einen zart-milden bis kräftig-würzigen Geschmack auf. Schnittkäsesorten sind etwas weicher als Hartkäse und lassen sich gut in dünne Scheiben schneiden. Die milderen Schnittkäsesorten eignen sich ausgezeichnet als Frühstückskäse und sind ideale Begleiter zu allen Arten von Salaten und Gratins.
Halbfester Schnittkäse
zum Beispiel: Butterkäse, Edelpilzkäse oder Weißlacker
Mit einem Trockenmassegehalt von rund 50% liegt diese Käsegruppe genau zwischen Schnitt- und Weichkäse. Ihre schier unglaubliche Geschmacksvielfalt reicht von mild bis salzig-scharf. Die feinen geschmacklichen Individualisten genießt man am besten pur, damit sie voll zur Geltung kommen.
Sauermilchkäse
zum Beispiel: Harzer Käse, Handkäse oder Kochkäse
Bei der Herstellung dieses Käsetyps findet kein Lab Verwendung, sondern es werden ausschließlich Milchsäurebakterien zum Dicklegen der Magermilch genutzt. Der entstandene Sauermilchtopfen wird geschnitten, gerührt und geformt. Nach einer Reifezeit von zwei Tagen setzt man spezielle Bakterien- und Schimmelkulturen zu, die für den sorteneigenen Geschmack und Geruch sorgen. Drei weitere Tage reift der Sauermilchkäse dann von außen nach innen. Da diese Käsesorten viel hochwertiges Eiweiß, aber nahezu kein Fett enthalten, sind sie im Rahmen einer kalorienbewussten Ernährung besonders beliebt. Sauermilchkäse eignen sich einerseits für deftige Genüsse nach traditionellen regionalen Rezepten, sind andererseits aber auch ideale Begleiter zu feinem Salat und Gemüse.
Weichkäse
zum Beispiel: Brie, Camembert oder Gorgonzola
Nach dem Frischkäse hat diese Käsegruppe den höchsten Wasseranteil und weist daher eine weiche, geschmeidige Konsistenz auf. Die klassischen Weichkäsesorten wie Camembert oder Brie reifen von außen nach innen und zeichnen sich durch ihren milden, champignonähnlichen Geschmack und den typischen Schimmelrasen aus. Daneben finden sich aber auch herzhafte Weichkäsesorten wie Romadur, die ihr Aroma einer Rotkultur verdanken.
Mit ihrer raffinierten Geschmacksvielfalt sind die würzigen Rotschmierekäse und die duftenden Weißschimmelkäse ein Muss auf jeder Käseplatte.
Frischkäse
zum Beispiel: Quark, Hüttenkäse oder Mascarpone
Frischkäse benötigen im Unterschied zu allen anderen Käsesorten keinen Reifungsprozess. Der Käse in seiner Urform wird mit Kräutern, Gewürzen, Früchten, Rum, Nüssen, Rahm oder Sahne vermischt und bietet damit eine breite Geschmacksvielfalt von mild über süß bis pikant.

Wir beraten Sie gerne in der Zusammenstellung dieser pikanten Köstlichkeiten.